Montag, 29. April 2013

Abend am See in Buckow in der Märkischen Schweiz in Brandenburg

Sonnenuntergang von einer Parkbank am See unweit des Brecht-Weigel-Haus in Buckow in der Märkischen Schweiz

Spontaner Wandertag in der Märkischen Schweiz. Bin mit der SBahn nach Strausberg gefahren, wurde dort von einem Freund mit dem PKW abgeholt und dann sind wir nach Buckow gefahren. Nachmittags haben wir den Schermützelsee umwandert und haben anschließend den Sonnenuntergang von einer Parkbank am See unweit des Brecht-Weigel-Haus auf uns wirken lassen. Das war mal was anderes als der Hinterhof in Berlin Moabit.

Sonntag, 21. April 2013

Meine Impressionen vom #tazlab Kongress 20.4.2013

Meine Impressionen vom taz.lab, dem taz Kongress, im Haus der Kulturen der Welt am 20.4.2013

Veranstaltungen, die ich besuchte:

Schafft die Politik die Wende?

Der zähe Kampf um die Jahrhundertaufgabe Energiewende und Atommüll

Peter Altmeier, Bundesumweltminister (CDU)
Rebecca Harms, Europa-Abgeordnete Grüne, früher auch Bürger-Initiative Lüchow-Dannenberg
Claus Leggewie, Direktor des kulturwissenschaftlichen Instituts Essen
Moderation: Malte Kreutzfeldt, taz-Ressort Umwelt und Wirtschaft

von links nach rechts: Claus Leggewie, Rebecca Harms, Moderator Malte Kreutzfeldt, Peter Altmeier
Den Ausstieg aus Kohle und Atom wollen Regierung, Opposition und Bevökerung gleichermaßen. Doch die Umsetzung der Energiewende hakt an vielen Punkten. Woran liegt es - und was muss sich ändern?

Der Ausbau der erneuerbaren Energien wird gebremst - vom Umweltminister, der höhere Strompreise fürchtet, und von Bürgern, die gegen neue Leitungen oder Windräder kämpfen. Die Einigung auf ein neues Endlagergesetz stockt, weil Teile der Grünen Gorleben ausschliessen wollen und die Zivilgesellschaft sich ausgeschlossen fühlt. Ist die Politik überhaupt in der Lage, langfristige Probleme im Konsens zu lösen?

Der Traum von der Strom-Emanzipation

Wem gehört künftig Deutschlands Stromversorgung

Ingo Luge, Vorsitzender Geschäftsführung E.ON Deutschland
Nina Scheer, Tochter von Hermann Scheer und Geschäftsführerin von UnternehmensGrün e.V 
Stephan Kohler, Chef der Deutschen Energie Agentur dena

von links nach rechts: Moderator Ingo Arzt, Ingo Luge (E.ON), Nina Scheer, Stephan Kohler (dena)
Hat die Energiewende das Zeug, die Gesellschaft grundsätzlich zu verändern, weil die Bürgerinnen mit Millionen Kleinkraftwerken sich unabhängig von Großkonzernen machen?

Wem gehört künftig Deutschlands Stromversorgung? Den Bürgern, die viele kleine Windparks oder Solaranlagen betreiben? Oder großen Konzernen, die gigantische Offshore-Windparks oder Solarkraftwerke in der Sahara bauen? Brauchen wir beides?

Viel zu rastlose Zeiten

Und was man dagegen tuen kann

Katja Kipping, MdB und Bundesvorsitzende Die Linke
Stephan Grünewald, Geschäftsführer Rheingold Institut

Einfach ausschlafen, durch die Stadt flanieren, sich mal ausklinken, der eigenen Laune folgen? Wer macht das schon? Viele Menschen klagen über Stress. Ist Zeit wirklich so knapp - oder nur falsch eingeteilt?

Stecken wir in der Erschöpfungsfalle? Schnell noch mal die Emails checken, dem Chef per SMS Rede und Antwort stehen. Ständige Verfügbarkeit belastet. Wieviel Arbeit veträgt ein gutes Leben?

Impression vom taz.lab 2013

Von Rai bis Rap

Eine musikalische Reise nach Algerien und ein Abstecher nach Mali mit Claus Leggewie

Musik spielt in Afrika eine herausragende Rolle. Algeriens Geschichte und Gegenwart wird darin erkennbar.
Algerien hat eine vielfältige, aber wenig bekannte Musiktradition. Eine Ausnahme ist der Rai, der mit Superstars wie Cheb Khaled um die Welt ging und eine der wichtigsten Innovationen der arabischen Musik ist. Seine Musik Wurzeln in der populären Kultur der Kolonialzeit, die klassische "arabo-andalusische" Musik und Musikstile der Tuareg, der Mozabiten und der Kabylen sind ebenso zu hören wie wie jüngste Entwicklungen im "Algerap". Claus Leggewie hat Algerien bereist und lädt zu einer Klangreise durch das von Kolonial und Bürgerkriegen zerrissene nordafrikanische Land ein.

Sonntag, 14. April 2013

Weisssagung der Mieter

"Erst wenn der letzte Mieter verdrägt,
der letzte Stadtteil gentrifiziert,
das letzte Stück Berlins verkauft ist,
werdet ihr merken, dass man Stadt 
nicht ohne uns machen kann"

Weisssagung der Mieter

Freitag, 8. Februar 2013

Chasing Ice Trailer - in cinemas NOW - climate change Timelapse



http://chasingice.co.uk/

Acclaimed photographer James Balog was once a skeptic about climate change. But through his Extreme Ice Survey, he discovers undeniable evidence of our changing planet. In Chasing Ice, Balog deploys revolutionary time-lapse cameras to capture a multi-year record of the world's changing glaciers. His hauntingly beautiful videos compress years into seconds and capture ancient mountains of ice in motion as they disappear at a breathtaking rate.

Traveling with a team of young adventurers across the brutal Arctic, Balog risks his career and his well-being in pursuit of the biggest story facing humanity. As the debate polarizes America, and the intensity of natural disasters ramps up globally, Chasing Ice depicts a heroic photojournalist on a mission to deliver fragile hope to our carbon-powered planet

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Donnerstag, 7. Februar 2013

Water makes Money - Dokufilm über Wasserprivatisierung und Veolia


Als unverzichtbares Grundnahrungsmittel war Wasser immer ein öffentliches, kommunal verwaltetes Gut. Auch heute noch ist die Wasserversorgung weltweit zu mehr als 80% in öffentlicher Hand. Derzeit jedoch klopfen überall die weltgrößten Wasserkonzerne Veolia und Suez an die Tür finanziell klammer Kommunen. Allein Veolia - erst 2003 als Nachgeburt des größten finanzpolitischen Crashs in der Geschichte Frankreichs aus Vivendi Universal entstanden - ist heute in mindestens 69 Ländern auf allen fünf Kontinenten präsent und damit die unbestrittene No. 1 in der Welt der privaten Wasserversorgung. Auch in Deutschland hat Veolia es in kürzester Zeit geschafft, mit der Beteiligung an Wasserwerken von 450 deutschen Kommunen zum größten Versorger des Landes im Trink- und Abwasserbereich aufzusteigen. Tag für Tag melden die französischen Globalplayer neue Eroberungen. Sie versprechen Effektivität, günstigere Finanzierungsmöglichkeiten und auch Nachhaltigkeit. Nur in der Heimat der Konzerne, in Frankreich, glaubt ihnen kaum noch jemand...

Unaufhaltsame Expansion der Weltwassergiganten?

Die Wasserversorgung ist weltweit noch zu mehr als 80% in öffentlicher Hand. Doch überall, wo finanziell klamme Kommunen nach Entlastung suchen, klopfen die weltgrößten Wasserkonzerne Veolia und Suez an die Tür. Innerhalb der letzten 10 Jahre hat allein Veolia es geschafft,  nach eigenen Angaben in 450 deutschen Städten die Wasserversorgung zu übernehmen oder an ihr beteiligt zu werden. Mittlerweile ist der französische Konzern incl. seiner Beteiligungen im Trink- und Abwasserbereich etwa gleichauf mit Gelsenwasser der größte Versorger in Deutschland. Ähnliche Expansionserfolge sind in Polen, den Baltischen Republiken, Lettland, Estland, Litauen, der Tschechische Republik, der Slowakei, Rumänien, Italien, Spanien, den USA und nun auch in China zu verzeichnen, wo Veolia laufend die Unterschrift neuer Verträge verkündet. Wenn in Kalifornien Wasserknappheit droht, empfängt Schwarzenegger Veolias Vorstandsvorsitzender Henri Proglio. Derselbe ist auch  für Chinas Präsident die erste Adresse, wenn das aufstrebende Land ein 100 Mrd.$ Programm zur Erneuerung der Abwasserversorgung auflegt............   Bereits in mindestens 69 Ländern auf allen fünf Kontinenten sind Veolia und Suez präsent - ist das der unaufhaltsame Aufstieg zweier Wassergiganten zur weltweiten Hegemonialmacht einer privatisierten Wasserversorgung?

Ein deutsch-französische Koproduktion von Leslie Franke und Herdolor Lorenz in Zusammenarbeit mit Jean Luc Touly, Marc Laimé, Christiane Hansen Länge: 90Min. Technik:HDcam (16:9)

weiter: http://www.watermakesmoney.com/index.php/de/der-film/themen


Mittwoch, 6. Februar 2013

Bahn unterm Hammer

Bahn unterm Hammer ist der Titel eines Dokumentarfilmes der Regisseure Herdolor Lorenz und Lesli Franke über die geplante Privatisierung der Deutschen Bahn aus dem Jahr 2007.

Der Film versucht Beispiele für positive und negative Entwicklungen im Bahnverkehr aufzuzeigen. Hierfür wurden Aufnahmen in Großbritannien, der Schweiz und in Deutschland gedreht.

Bahn unterm Hammer entstand mit Unterstützung von ver.di, attac, BUND, Robin Wood, Naturfreunde, Umkehr, Globale07 und Bahn von unten.

Die Drehkosten in Höhe von 60.000 bis 80.000 Euro wurden über eine große Zahl von Kleinspenden aufgebracht.

Der Film entstand unter der Beratung des Bahnkritikers Winfried Wolf.
Der Kinostart des von der Firma Kernfilm produzierten Films war am 3. Mai 2007.

Samstag, 2. Februar 2013

Oliver Welke zur geplanten EU-Wasserprivatisierung



Oliver Welke bringt es auf den Punkt:

Wasser und Sanitäre Grundversorgung sind ein Menschenrecht 

Wasser ist ein Öffentliches Gut, keine Handelsware - Wir fordern die Europäische Kommission zur Vorlage eines Gesetzesvorschlags auf, der das Menschenrecht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung entsprechend der Resolution der Vereinten Nationen durchsetzt und eine funktionierende Wasser- und Abwasserwirtschaft als existenzsichernde öffentliche Dienstleistung für alle Menschen fördert. Diese EU-Rechtsvorschriften sollten die Regierungen dazu verpflichten, für alle Bürger und Bürgerinnen eine ausreichende Versorgung mit sauberem Trinkwasser sowie eine sanitäre Grundversorgung sicherzustellen. Wir stellen nachdrücklich folgende Forderungen:
  1. Die EU-Institutionen und die Mitgliedstaaten haben die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass alle Bürger und Bürgerinnen das Recht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung haben.
  2. Die Versorgung mit Trinkwasser und die Bewirtschaftung der Wasserressourcen darf nicht den Binnenmarktregeln unterworfen werden. Die Wasserwirtschaft ist von der Liberalisierungsagenda auszuschließen.
  3. Die EU verstärkt ihre Initiativen, einen universellen Zugang zu Wasser und sanitärer Grundversorgung zu erreichen.

    http://www.right2water.eu/de